Mabon Herbstfest
Mabon ist ein Sonnenfest
und markiert den Zeitpunkt Herbst-Tagundnachtgleiche,
heute sind Tag und Nacht die gleiche Länge.
Licht & Dunkel ist im absoluten Gleichgewicht
...alles ist im Gleichgewicht, was auch durch das regierende Sternzeichen Waage,symbolisiert wird.
In der Natur ist es deutlich zu spüren: der Sommer ist endgültig vorbei, es beginnt der Herbst.
Die Ernte ist vollständig eingefahren,
Blätter färben sich braun , gelbe Stoppelfelder leuchten im herbstlichen Sonnenlicht, und die Zugvögel brechen in den sonnigen Süden auf .
Es werden Vorbereitungen für den Winter getroffen.
Das Holz und die Nahrungsmittel werden eingelagert
Man kuschelt sich abends gemütlich aufs Sofa, heizt die Öfin und zündet Kerzen an,denn die Dunkelheit gewinnt wieder an Kraft .
Es ist die Zeit des Annehmens und der Vervollständigung
im Licht der September kommt die Welt zur Ruhe.
Wir danken für die Segnungen in diesem Jahr.und wir ziehen Bilanz , haben wir alles erreicht was wir unsvorgenommen haben ?
Wo fehlt uns was, was sollte ich noch lernen ,
gerade die richtige Zeit einen Kurs oder eine Ausbildung zu beginnen ... ( vielleicht einen Hexenkurs ??? )
Völlig unabhängig von den Festgewohnheiten der Menschen begeht die Natur ihr eigenes Fest,die Beeren und Pilze sind vollreif ,
Hagebutten, Vogelbeeren, Berberitzen warten nur darauf in die Marmeldegläser eingeladen zu werden ...
Nüsse hängen auf den schwerbeladenen Bäumen ,
früher wurden sie gerne eingelagert weil sie Fettreserven waren für den langen Winter ....
Pilze können gesammelt und getrocknet werden und so manche Speise würzig aufpeppen....
Das Fest des Dankes ist aber auch ein Fest der Trauer und des Abschieds
der Sonnenkönig wurde zum Herrn der Finsternis und segelt in die Dunkelheit, und wir?
Wir folgen ihm, das Jahr, das Leben neigt sich dem Ende zu,
die Zeit der Unfruchtbarkeit wird über uns gekommen und trotzdem sagen wir Dank für die eingebrachte Ernte.
Wir ernten was wir gesät haben.
Wir spinnen den Faden des Lebens der uns durch die Dunkelheit leitet
wir schreien die Dinge die Dinge die uns verletzt haben
oder uns behindern hinaus
dadurch befreien wir uns und verbannen sie aus unserem Leben.
Nur das was uns wichtig erscheint nehmen wir mit durch den Winter.
Das Korn des Herbstes ist die Saat des Frühjahrs.....
