Meine Rauhnächte
In der dunklen Zeit zwischen den Jahren,
wenn draussen die Percht mit der Wilden Jagd um das Haus heult
in dieser Zeit wo die Trennung zwischen Dies-und Jenseits aufgehoben ist
da fühle ich mich so richtig zu Hause
Die wilden Rau(c)hnächte nütze ich zum Räuchern,
zum Oraklen und zum Wandeln und Weben für mein neues Jahr.
Für mich persönlich beginnen die Rauhnächte zu Jul ( 21. Dezember)
in der längsten Nacht des Jahres und dauern bis zum 5. Jänner, dem Tag der Percht, in der die Frau Holla die mit dem Seelenheer durch die Nächte streift,
eine gute Zeit um dem Raunen der Runen zu lauschen
und die Göttin eine Gute Frau sein zu lassen

Ich lasse den Haushalt im Chaos versinken, denn die Geister lieben die Uranfänglichkeit
und im Gegensatz zu vielen Anderen fürchte ich die Spirits und die Ahnen nicht
und lade sie von Herzen ein bei mir eine gute Zeit zu haben,
meines Erachtens hat sich meine Freundschaft mit der geistigen Welt immer gelohnt innerlich und äussrlich und für beide Seiten,
ganz nach dem Motto :
Was du aussendet bekommst du zurück
das gilt ganz besonders im Umgang mit der Anderswelt für mich.
Der heutige Tag , der 28. Dezember hat eine besondere Energie,
er gilt seit Ahninnenzeiten als „Wandeltag“
ich backe heute einen Wendezopf aus Hefeteig
um das in meinem Leben umzudrehen ( zu wandeln, zu wendten )
was im vorigen Jahr nicht gut für mich war ,
auch um Unrecht zu tilgen das in der Vergangenheit geschehen ist
eignet sich diese Rauhnacht am Tag der „Unschuldigen Kinder“ ganz hervorragend …