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05 May

Die Rose

Veröffentlicht von E.lisa  - Kategorien:  #Magische Energie

 

Da sich die Rose so konsequent an die Geometrie des Pentagramms hält und den "Goldenen Schnitt" in sich trägt wie keine andere Pflanze, ist es nicht verwunderlich, dass der Mensch bei ihrem Anblick Harmonie empfindet und sie um ihrer Ästhetik willen zur Königin der Blumen krönte.


 

 

 

 

 


So konnte sie als Symbolträgerin viele Jahrtausende und viele Hochkulturen überdauern. Die Rose verkörpert die Gesetzmäßigkeiten des Pentagramms in Form einer Pflanze.

Rosen spielen in vielen Kulturen eine bedeutende Rolle. In Persiengibt es seit Jahrtausenden Rosengärten (gulistane), in denen besonders Rosen mit gefüllten und stark duftenden Blüten wie Rosa gallica und Rosa damascena gezogen wurden.

<Auge aller Blumen, Zierde der Erde>, so besang vor 2600 Jahren die griechische Lyrikerin Sappho die Rose.

Weit vor dieser Zeit und bis heute haben Rosen die Menschen während ihrer Entwicklungs- und Kulturgeschichte begleitet.

 Die Rose wurde ehemals Freya, der nordgermanische Göttin der Fruchtbarkeit, Frigga, der germanischen Göttin der Fruchtbarkeit und Liebe, sowie der mildtätigen aber auch gefährlichen Todesgöttin Holda, die auch Mutter Rose genannt wurde, zugeordnet. Bei den Germanen wurden die Rosen mit dem Tod in Verbindung gebracht. Sie wurden auf Opferplätzen und Gräbern gepflanzt. In der Ostschweiz und im Allgäu werden heute noch abgelegene Friedhöfe als Rosengarten bezeichnet.

 

 

 

 



In China wird der Beginn der Rosenkultur in die Zeit des legendären Herrschers Chin Nun  (2737–2697 v.Chr.) verlegt. Konfuzius beschrieb die  große kaiserliche  pekinger Rosengärten .


Aus  Ägypten  stammen erste Zeugnisse aus der Zeit  1200 v.Chr. Nach Griechenland kam die Rosenkultur wohl über Kleinasien und Thrakien. Homer berichtet in der Illias  von rosenbekränzten Waffen. Im Römischen Reich erreichte der Rosenkult eine weitere Hochblüte. In der Kaiserzeit wurden Rosen in Glashäusern gezogen und aus Ägypten importiert.Ursprünglich bildete aber wahrscheinlich Ägypten den Ausgangspunkt für eine Steigerung des Rosenkults, der in Rom unglaubliche Ausmasse annahm. Die Römer räumten der Rose eine besonders grosse Bedeutung als Aphrodisiakum ein. Ihr Duft betört die Sinne und wirkt anregend. Rosenkränze bestanden aus aufgefädelten Rosenblättern und wurden als Orden für kriegerische Heldentaten vergeben.


Vom wüsten Treiben der Römer, welche die "Blume des Exzesses" zudem der Venus weihten, wandten sich die Christen der damaligen Zeit mit Abscheu ab und verwarfen unter vielem Anderem auch den Rosenkult. Es galt als Sünde, Gräber mit Rosen zu schmücken und sich mit Rosen zu bekränzen, hatte doch Jesus am Kreuze eine Dornenkrone getragen.Mit der Rose war auch die Vorstellung des Schmerzes verbunden (Keine Rose ohne Dornen) und wegen ihrer hinfälligen Kronblätter auch mit Vergänglichkeit und Tod. Die rote Farbe wurde auf das Blut der Nachtigall zurückgeführt, die die ursprünglich weiße Rose zu stürmisch umarmte, und so starb.

Doch bereits im 4. Jahrhundert wurde in Äthiopie Rosen in die Nähe von Kirchen gepflanzt, von daher erhielt sie auch den Namen Rosa sancta, die heilige Rose.
Mit dem Erblühen des Marienkults im 11. Jahrhundert änderte sich jedoch diese Auffassung zunehmend. Symbolisierte der Rosendorn doch das Leid Christi, so wurde die Blüte der Rose durch die Auferstehung Christi ins Himmelreich alsbald zur Blume des Paradieses erklärt.





In Mitteleuropa wurden die heimischen Wildrosen von Kelten und Germanen genutzt, wie Hagebuttenfunde in Siedlungen zeigen.

Im Mittelalter wurde die Rose zunächst nur in Klostergärten als Heilpflanze gezogen. Dabei handelte es sich um die Apothekerrose, die auch Hildegard von Bingen  nur als Heilpflanze kennt. 


Im Islam ist die Rose ebenfalls ein Heiliges Symbol, Prinz Saladin ließ den Jerusalemer Felsendom nach der islamischen Eroberung ( 1187) mit Rosenwassen vom christlichen Glauben reinigen.


Rote Rosen gelten seit dem Altertum als Symbol von Liebe, Freude und Jugendfrische.. Antike Sagen beschreiben die Entstehung der Rosen als Überbleibsel der Morgenröte auf Erden, die  zusammen mit Aphrodite dem Meerschaum entstieg.

 

 

 

 



Die Rose, besonders die weiße, gilt seit dem Altertum als Zeichen der Verschwiegenheit. Bei Gelagen wurden Rosen aufgehängt, alles sub rosa gesprochene sollte nicht nach außen dringen.


 



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